Weshalb man in Momenten berstender Selbstzweifel Helge Schneider hören sollte!

Thunfischringe

Wer kennt das nicht? Das Leben hat sich gegen einen verschworen! Der Mann, in den man verliebt ist, bevorzugt ohne den Hauch eines schlechten Gewissens eine andere, beruflich bleiben die gewünschten Erfolgserlebnisse heraus aus dem Dispo aus und in der Wohnung tummeln sich leere Pfand- und Glasflaschen, die es sich mit Wollmäusen und Wäschebergen gemütlich gemacht haben. Irgendwie gäbe es da ja zum Trost noch Familie und Freunde, nur sind diese meist just in diesen Momenten gebrechlicher Verzweiflung mit sich selbst und den eigenen kräftezehrenden Wehwechen beschäftigt – denkt man zumindest, dabei wäre es vielleicht gar nicht so.

Fakt ist: Man kriegt nix auf die Kette, findet sich furchtbar unattraktiv und unliebenswert – folglich lautet der plausible Plan, für den Rest der noch zu verbleibenden Lebenszeit dieses furchtbar ungerechte Leben zu verfluchen!
Denn woher die Stärke nehmen, wenn nicht stehlen?
Ein tragischer Beigeschmack verharrt besonders, wenn man die Kreuze des Lottoscheins nicht wahllos herausgepickt hat, sondern sorgsam – Zahlen mit essentieller Bedeutung wie beispielsweise den Geburtstag der verstorbenen Oma oder den Jahrestrennungstag mit dem Ex.
Ja richtig, wenn man mit unbeflecktem Herzblut, reiner Seele und ein klein wenig Verstand die Weichen gestellt hat, will man den Gewinn gefälligst auch einfahren!
Doch genau dieser wird einem eisern verwehrt, folglich verbleiben zwei Alternativen: Im Selbstmitleid versinken oder Alkohol trinken!
Und genau an dieser Stelle kommt Helge Schneider ins Spiel.
Denn: „Das Bonbon war lecker, das ich aß, bevor es dich gab in meiner Phantasie.“
Jetzt stellen wir uns doch einmal vor, wir irren uns gänzlich und sind gar nicht so unglücklich, wie wir es inbrünstig meinen zu sein.

Wir waren verliebt und wurden enttäuscht. Wir glauben zu wissen, dass wir uns nie wieder auf diese innige, bereichernde und Glücksgefühle-Abonnement Art verlieben werden, doch stimmt das tatsächlich? Wenn das wirklich der vermeintliche Seelenverwandte war, den man glaubte gefunden zu haben, dessen Nähe man liebte, weshalb bereitet uns derselbe Jemand so viel Schmerz und Selbstzweifel? Möglichenfalls wollte einen das umsichtige Universum ja bloß vor einem grotesken Narzisten beschützen!
Und der mangelnde Erfolg im Job? Wie misst man ihn? Mit Geld?
Lotto wird jede Woche neu gespielt, was genau hindert uns mithin daran, in der nächsten Woche andere Zahlen ins Rennen zu schicken? Fortan nicht irgendwelche, bloß weil wir verletzt oder vermeintlich gescheitert sind, sondern mit derselben Feinnervigkeit, wie sie bereits zuvor dem Herzen entsprang!

Und da kommt neuerlich der gute Helge ins Spiel! Mit einem Schuss Feinnervigkeit aus Banalitäten Klassiker zu generieren – das ist eine Kunst, die kaum ein anderer so gut beherrscht wie Helge Schneider! Der hellgrüne Jersey-Anzug, die Butter der Mutter, der Reis im Kochbeutel oder das lustige Augenwackeln am Gartenzaun.
Kurzfristig braucht es nämlich gar nicht zwingend sechs Richtige. Manchmal hilft es schon, den Schwermut vier Minuten und zwei Sekunden pausieren zu lassen und gegen Humor einzutauschen.

Es gibt Reis, Baby und dazu kannst du wählen eine Beilage – entweder kleine Möhrchen, Erbsen aus dem Glas oder aber ebenso sättigend eine Folienkartoffel mit Thunfischringen.

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